Jugendkirche

Neue Formate in der Jugendkirche

#Erprobungsphase #HerzlicheEinladung #experimentierfreudig

Nach der Eröffnung der Jugendkirche am 14. September geht es nun los: die Jugendlichen probieren unterschiedliche Gottesdienstformate aus wie zum Beispiel:

#KunsttrifftGebet

Am 26. September war die atelier:kirche der GKG Wernau mit ihrem Projektleiter Sebastian Schmid zu Gast in St. Nikolaus. Im Mittelpunkt stand eine lebendige Begegnung mit Gott. Die altelier:kirche nutzt dazu das Medium der Kunst. Ein Ansatz, der eine kreative und meditative Erfahrung mit dem eigenen Glauben ermöglicht. So war es dann auch spannend zu erleben, wie die Teilnehmer sich für diesen Weg öffneten. Eine spürbar gute und schöne Erfahrung für alle Teilnehmer, die sich auf diesen ungewohnte Glaubensweg machten: www.atelierkirche-wernau.de

#LeibundSeele

Am 1. Oktober dann stand das „Abendlob mit Abendbrot“ auf dem Programm. Eine Kirche ist ein großer Raum, da lässt sich schon viel machen. Dieser Ausspruch wurde beim Abendgebet in der neuen Jugendkirche Wirklichkeit. Ein kirchliches Abendgebet wurde an verschiedenen Orten der Nikolauskirche gefeiert. Durch entsprechende Beleuchtung wurden die Orte des Gebetes besonders hervorgehoben. So entstand ein Gang durch die Kirche, der zugleich ein Gebet war. Abschließend gab es nach der Nahrung für die Seele auch Nahrung für den Leib mit einem Abendbrot im Seitenschiff. So wurde die Kirche für die Jugendlichen ein Erlebnis für alle Sinne.

#wenigerUNDmehr

Am 13. Oktober war es wieder soweit. In der Jugendkirche St. Nikolaus feierten Jugendliche aus Stuttgart gemeinsam einen Gottesdienst. Eindrucksvoll konnten die Möglichkeiten der neuen Jugendkirche wahrgenommen werden. Die offene Atmosphäre mit ihren Gestaltungsmöglichkeiten ist ein echtes Mehr für die JugendIm Rahmen der Erprobungsphase kamen sechs Schulklassen aus verschiedenen Schulen zur Werkstatt-Woche in die Jugendkirche. „Wie stellst du dir eine Jugendkirche vor?“, so die Impulsfrage am Beginn des Workshops und die Jugendlichen hatten die Gelegenheit, mit unterschiedlichen kreativen Methoden ihre Ideen sichtbar zu machen. Beispielsweise entwarfen sie aus Sand ganze Altarbilder, die mittels Overheadprojektor projiziert wurden. Auch die Ideenwand für die zukünftige Gestaltung der Jugendkirche fand reges Interesse. Die Ergebnisse der Werkstatt-Woche sind noch bis zum 1. Advent in der Jugendkirche ausgestellt.. Ein Mehr, das dabei hilft, den eigenen Weg zu gehen und zu finden. Das war auch die Botschaft des DeJuGo, der wie immer in einem anschließenden Beisammensein seinen Ausklang fand.

#Jugendkirchegestalten

Im Rahmen der Erprobungsphase kamen sechs Schulklassen aus verschiedenen Schulen zur Werkstatt-Woche in die Jugendkirche. „Wie stellst du dir eine Jugendkirche vor?“, so die Impulsfrage am Beginn des Workshops und die Jugendlichen hatten die Gelegenheit, mit unterschiedlichen kreativen Methoden ihre Ideen sichtbar zu machen. Beispielsweise entwarfen sie aus Sand ganze Altarbilder, die mittels Overheadprojektor projiziert wurden. Auch die Ideenwand für die zukünftige Gestaltung der Jugendkirche fand reges Interesse. Die Ergebnisse der Werkstatt-Woche sind noch bis zum 1. Advent in der Jugendkirche ausgestellt.

#Neuwahlen

Die Kompaktphase in der Jugendkirche, in der von Mitte September bis Ende Oktober unterschiedliche Formate für St. Nikolaus experimentell ausprobiert werden konnten, fand am 24. Oktober ihren Abschluss. Im Rahmen der Herbst-Stadtversammlung des BDKJ wurde die Stadtleitung neu gewählt. In ihrem Amt für zwei Jahre bestätigt wurden Cara Fehrmann, Gerit Fehrmann und Christian Storch sowie Jugendpfarrer P. Jörg. Neben den Wahlen konnte auch das Jahresprogramm für 2020 mitbestimmt werden und neue Gottesdienstformen für die Jugendkirche und die spirituellen Angebote 2020 eingefordert werden. Zum Abschluss des Abends wurde der Film „Gott ist nicht tot 2“ gezeigt.

Seit dem 14.9 konnte ausprobiert werden und die ersten Erkenntnisse und Feststellungen sind da. Es waren schöne Aktionen, der Aufwand war groß – aber lohnenswert. Jetzt gilt es, weiter zu planen für die endgültigen Umbaumaßnahmen in 2-3 Jahren. Eine Gruppe, die den Arbeitstitel „Zukunftsschwärmer Jugendkirche“ hat wird dies im Blick behalten.

 

Unterstützung gesucht!

Als BDKJ-Stadtleitung gibt es immer was zu tun. Gerade jetzt bewegt sich in Stuttgart in Sachen Jugendarbeit so Einiges. In den kommenden Jahren wird uns vor allem das Thema Jugendkirche in Stuttgart sehr beschäftigen, aber auch die Vertretung der Jugendverbände in regionalen Gremien wie dem Stadtjugendring, dem Stadtdekanatsrat oder auf der Diözesanversammlung des BDKJ. Wir stehen mit den Verbänden im Dekanat in Kontakt und vertreten ganz verschiedene Wünsche in den entscheidenden Gremien unserer Stadt.

Nach dem Motto “Jeder tut so viel er/sie kann“ sind wir immer auf der Suche nach tatkräftiger Unterstützung für das Team der BDKJ Stadtleitung. Wenn du dich für politische Arbeit interessierst, gerne viele neue Gesichter kennenlernst und Ideen für die Jugendarbeit im Dekanat hast, ist die BDKJ-Stadtleitung genau das richtige für dich.

Auf der BDKJ-Stadtversammlung im Herbst standen die Wahlen an. Dort kannst du dich von den Jugendverbänden im Dekanat zu einem Teil der BDKJ-Stadtleitung wählen lassen. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, völlig ohne Verpflichtung in unser Team reinzuschnuppern. Wenn du dich für die Arbeit interessierst, komm doch gerne auf uns zu. Wir würden uns freuen, dich kennenzulernen, und stehen dir gerne Rede und Antwort.

 

 

St. Nikolaus in Stuttgart soll zur Jugend- und Gemeindekirche werden.

Bevor sich Architekten an die Planung machen, dürfen die Jugendlichen, aber auch die Ge­mein­de­mit­glie­der noch einmal sieben Wochen lang vom 14. September bis 1. November mit dem Raum ex­perimentieren.

Jugendpfarrer Pater Jörg Widmann (links im Bild): "Junge Menschen haben andere Vorstellungen von Kirchen und heiligen Räumen, sie sind flexibler, beweglicher, sie möchten sich beteiligen und ausprobieren können. Das geht nicht, wenn alles vorgegeben ist. Jugendliche brauchen ihre eigenen Räume, eine feste Anlaufstelle, wo sie Gleich­ge­sinn­te treffen – wie hier in St. Nikolaus."

Zum gesamten Interview über dieses spannende Projekt geht's hier